Nürburgring Nordschleife
Die Nordschleife des Nürburgrings ist wohl der bekannteste Teil der Strecke, die sich in der Eifel befindet. Die Kenner im Rennsport nennen diesen Streckenabschnitt aber auch gerne mal "die Grüne Hölle" oder "den Ring".
Seit 1922 werden in der Eifel öffentliche Rennen veranstaltet. Da es aber mit der Zeit sehr gefährlich wurde einfach nur durch die Ortschaften zu rasen entschloss man sich dazu eine eigene Strecke zu bauen. Am 18. Juni 1927 war es dann endlich soweit und die neue Strecke wurde eröffnet. Für die Formel 1 wurde die Strecke von großer Bedeutung, doch schwere Unfälle überschatteten die Strecke und so kehrte man der Nordschleife den Rücken bis Sie bis zum Sommer 1970 Renngerecht umgebaut wurde.
Die Strecke an sich hat heute eine Länge von 20,83 km und hat offiziell 73 Kurven. Neben der hohen Anzahl der Kurven sind weitere Besonderheiten die Steigung von bis zu 18% und das Gefälle von bis zu 11% was für den Fahrer hohe Konzentrationen fordern. Es gibt auch noch eine Steilstrecke deren Steigung 27% beträgt, diese wird aber schon seit Jahren nicht mehr für die Rennen genutzt.
Nordschleife - Brünnchen
Der Höhepunkt jeder Saison ist wohl das 24-Stunden Rennen von dem ADAC. Die Fahrer fahren auf einer Kombination aus der Nordschleife und der GP-Strecke. Bis zu 800 Teilnehmer und 200 Autos nehmen hier dran teil. Dabei ist es egal ob man Amateur oder Profi ist. Nur der Spaß an Rennen ist gefragt.
Mittlerweile gibt es auch spezielle Touren für Touristen die dann in einem Rennwagen über die Strecke rasen können.